Meine erste Begegnung mit Fatburnern

Diäten sind für Frauen mit Problemzonen ständige Begleiter des Alltags und können, gerade wenn sie nicht so klappen, wie sie es doch eigentlich sollten, schnell zu Frust und Kummer führen. Auch ich habe jahrelang mit dem Abnehmen verbracht, ohne auch nur in die Nähe meines Traumgewichts zu kommen und kann für mich behaupten, dass all diese Ernährungsumstellungen auf Low Carb und andere so toll klingende Diätpläne nur so lange funktionieren, wie man sich auch daran hält. Ich für meinen Teil muss ganz ehrlich gestehen, dass ich nie der Typ dazu war etwas ganz verbissen und mit eiserner Disziplin durchzuziehen, denn dafür waren die Schlemmereien, die ich mir gerne mal zwischendurch gegönnt habe, einfach nur zu verlockend. Für mich war das eine ganze Weile ein ewiger Kreislauf, den ich damals dachte nie durchbrechen zu können. Das war wahrscheinlich auch einer der Gründe, weshalb ich mich immer wieder über Fatburner belesen und informiert habe und ganz ehrlich – so verlockend die Werbungen der zahlreichen Hersteller auch waren, die Berichte von enttäuschten Testern haben mich lange daran gehindert, es für mich selbst auszutesten, was mich dennoch nicht davon abhielt mich im Stillen weiter zu informieren.

Wahrscheinlich hoffte ich damals einfach darauf irgendwann einmal ein Präparat zu finden, welches das hält, was es auch wirklich verspricht und gibt mir genau heute den Grund dazu euch einmal ganz in Ruhe die Erfahrungen zu schildern, die ich mit Fatburnern machen konnte. Nun aber erst einmal zu mir und meiner damaligen Ausgansposition.

fatburner

Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt, habe eine zweijährige Tochter und schon vor meiner Schwangerschaft, etwa seit der Pubertät an, Gewichtsprobleme. Zu Beginn meiner Pubertät noch relativ harmlos, konnte ich mich etwa ein Jahr nach Beginn meiner Ausbildung als Bürokauffrau kaum mehr im Spiegel anschauen – ich habe mir auf Deutsch gesagt den Arsch regelrecht breit gesessen, was nicht zuletzt von den Unmengen an Süßkram lag, die ich mir mal eben so nebenbei während meiner Arbeitszeit reingeschoben habe.

Fast ist es mir etwas peinlich das so auszudrücken, aber letzten Endes war es genau so, wie ich es sage. Wenn ich frühs meine Tasche für die Arbeit packte, waren eine Packung Kekse und eine Tafel Schokolade nur ein kleiner Vorgeschmack von dem, was der Bäcker um die Ecke sonst noch so tolles für mich bereit hielt.

Immer mit dabei waren obendrein noch meine zwei Literflaschen Cola, die mir als Getränk nie so wirklich als Zuckerbomben erschienen.

Komisch ist jedoch, dass ich selbst die Menge, die ich da in mich reingestopft habe gar nicht als so massig angesehen habe, was vielleicht auch daran lag, dass ich selten geregelte Mahlzeiten zu mir genommen habe, sondern immer mehr der Gelegenheitsesser war. Diese Angewohnheit zog sich mehr oder weniger über meine gesamte Ausbildung und darüber hinaus weg, bis ich mich um ersten mal in der Übergrößenabteilung wiedergefunden habe, nachdem ich keine passende Hose mehr für mich fand. Dieses erdrückende Gefühl habe ich auch heute noch jedes mal, wenn ich mir anschaue, in was für eine Klamottengröße ich zu dieser Zeit einmal gepasst habe. Zu meinen Spitzenzeiten trug ich bei einem Körpergewicht von 121 Kilogramm die Konfektionsgröße 48/50, was mir sehr oft die Tränen in die Augen schoss und doch hat es lange Zeit gedauert, bis ich für mich den richtigen Weg gefunden habe!